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17.10.2017, 15:40 Uhr | Übersicht | Drucken
Der Bestand an Kleingewerbe muss erhalten bleiben – keine weitere Verdrängung fördern!

Die Wohnungsnot hat in Marzahn-Hellersdorf zu weiteren Wohnneubauten geführt. Nicht ohne Nachteile für das Kleingewerbe, diese müssen nun häufig wegziehen. 



Der Mittelstand ist in Deutschland Rückgrat und Motor unserer Wirtschaft. Aktuell gibt es mehr als 20.000 kleine und mittlere Unternehmen in unserem Bezirk. Diese Firmen haben sich in unserem Bezirk oft über Jahrzehnte entwickelt und sich einen soliden und umfangreichen Kundenstamm aufgebaut.
Gerade im Bereich des Handwerks, der KFZ-Branche oder anderen Werkstätten ist die Identifikation des Kunden mit dem Unternehmen, und seinem Standort fundamental. Die Wohnungsnot in Marzahn-Hellersdorf ist groß und bekannt.

Auch im Bezirk Marzahn-Hellersdorf sind zahlreiche Wohnungsbauvorhaben in der Planung oder auch bereits im Entstehen. Hierfür wird nicht nur auf bislang ungenutzte Brachflächen sondern u.a. auch auf bisher gewerblich genutzte Flächen zurückgegriffen. Damit rücken auch in unserem Bezirk Wohnen und Gewerbe näher zusammen und Konfliktpotenzial aufgrund von Lärm- und Verkehrsimmissionen erhöht sich.

Die Errichtung von Wohnungen hat zurecht im Land Berlin höchste Priorität. Dennoch braucht es parallel auch Flächen für die im Zuge der wachsenden Stadt notwendige soziale Infrastruktur sowie insbesondere auch ausreichende Gewerbeflächen. Mit der zunehmenden Ausweisung von Wohnflächen zu Lasten bestehender Gewerbestandorte besteht die Gefahr, dass insbesondere als „störend“ klassifizierte Kleingewerbe wie z. Bsp. Werkstätten/ KFZ-Reparaturbetriebe, Handwerksbetriebe, ihre Existenzgrundlage verlieren. Viele dieser Betriebe sind seit Jahren im Bezirk verankert und haben einen festen lokalen Kundenstamm. Eine Verlagerung würde den Verlust wohnortnaher Dienstleistungen für die Marzahn-Hellersdorfer bedeuten.

Diese Unternehmen brauchen entsprechende Flächen im Bezirk und Planungssicherheit für ihren Standort. Diese Sicherheit gilt es, den Unternehmen am Wirtschaftsstandort Marzahn-Hellersdorf zu geben.

Deshalb hat unser Kreisvorsitzender, Alexander J. Herrmann, zusammen mit seinem Kollegen Michael Lehmann mit der CDU-Fraktion einen Antrag in die BVV eingebracht, der das Bezirksamt auffordert sich für die planungsrechtliche Sicherung der Gewerbeflächen einsetzt. Es braucht Flächen für die im Zuge des Wachstums benötigte Infrastruktur und damit einhergehende Gewerbeunternehmen. Wir dürfen nicht durch eine Verlagerung des Unternehmens einen standortbezogenen Verlust der wohnortnahen Dienstleistungen riskieren.

Die MIT Wuhletal begrüßt diesen Antrag als wichtigen Schritt zur Standortsicherung für KMUs in Marzahn-Hellersdorf.



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